Diese Fehler nach dem Essen vermeiden

Diese Fehler nach dem Essen vermeiden, damit es nicht zu gesundheitlichen Problemen kommt.

Nach dem Essen vermeiden

Im Urlaub oder bei der Arbeit neigen wir dazu, nach einer Mahlzeit kleine Gewohnheiten anzunehmen, die sich manchmal als schlecht für die Verdauung erweisen. Hier habe ich ein kleine Zusammenfassung erstellt, welche Dinge nach dem Essen ungesund sind.

Rauchen

Die berühmte Verdauungszigarette, der Liebling der Raucher, aber auch sicherlich die schädlichste Gewohnheit. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass das Rauchen einer Zigarette nach dem Essen gefährlicher ist, als zu einer anderen Tageszeit. Das Risiko, an Krebs zu erkranken, wäre höher, sobald der Magen voll ist. Besser warte ein oder zwei Stunden nach dem Essen, um eine Zigarette anzuzünden. Oder noch besser: höre definitiv auf zu rauchen.

Früchte essen

Wir alle haben die Angewohnheit, nach dem Essen eine Frucht zu verzehren und sind der Meinung, dass es  nach dem essen gesundheitsfördernd ist. Wenn die Früchte reich an Vitaminen und Mineralien sind, sind sie auch sehr sauer, insbesondere Zitrusfrüchte. Das Essen von Obst nach einer Mahlzeit erhöht jedoch den Säuregehalt des Magens und kann zu Magenverstimmung führen.

Da frische Früchte auch schneller verdaut werden als andere Nahrung, beginnen sie schneller zu faulen und so entstehen auch noch giftige Zerfallprodukte.

Frische Früchte kannst du am besten morgens oder nachmittags zwischen zwei Mahlzeiten zu dir nehmen.

Tee oder Kaffee trinken

Unverzichtbar ist der Kaffee beim Frühstück. Und das nicht nur in Deutschland oder Österreich so: jeden Tag trinken 2 von 3 Menschen Kaffee auf der ganzen Welt das restliche Drittel greift auf jeden Fall auf Tee zurück. Auch wenn diese beiden Getränke nicht schädlich sind, wenn sie in Maßen konsumiert werden, ist es auf jeden Fall besser sie nicht nach dem Essen trinken.

Tatsächlich stören die darin enthaltenen Tannine die Eisenaufnahme im Körper. Darüber hinaus können sie die Proteine ​​in der Nahrung verhärten, was die Verdauung erschweren kann und zu verschiedenen Verdauungsproblemen führen kann.

Baden oder Duschen

Nichts ist verlockender als ein Bad direkt nach dem Mittagessen, wenn die Sonne am Zenit steht und die Hitze unerträglich ist.

Warum eigentlich? Der Temperaturunterschied zwischen dem menschlichen Körper und dem Wasser ist nach dem Essen größer, da die Verdauung die Körpertemperatur erhöht. Wenn der Körper verdaut, dann benötigt er zusätzliche Energie. Auch das Schwimmen verbraucht Energie und so kann es schnell zu Problemen kommen, die vor allem in tieferen Gewässern schnell gefährlich werden können.

Es gelangt dadurch auch mehr Blut in die Hände und Füße, das jedoch in Folge im Magen und Darm für die Verdauung fehlt. Das kann zu Blähungen und anderen Beschwerden führen.

Schlafen

Nach dem Essen haben wir oft das Bedürfnis ein Nickerchen zu machen. Es ist erwiesen, dass ein Nickerchen von 10 Minuten bis zu maximal einer halben Stunde dem Körper hilft, sich für einen besseren Start in den Nachmittag zu erholen. Aber im Idealfall sollte man nicht gleich nach dem Essen schlafen.

Durch die Liegeposition kommt es zu einer längeren Verweildauer der Nahrung im Magen, was die Verdauung verlangsamt. Wenn wir gleich nach dem Abendessen ins Bett gehen, verwerten wir keine Nährstoffe aus der Nahrung. Das führt dazu, dass wir Fett speichern. Durch die langsamerer Verdauung im Schlaf kommt es auch leichter zu Fäulnisbildung. Die Folge können z.B. Blähungen und Selbstvergiftung des Körpers sein.

Das Abendessen 2 oder 3 Stunden vor dem Einschlafen ist perfekt: nicht zu früh, so dass wir nicht einschlafen, während wir hungrig sind und nicht zu spät, um die Verdauung nicht zu stören.

Essen von Kaugummi

Erstens ist Kaugummi alles andere als ein gesundes und ökologisches Lebensmittel: gefüllt mit Süßstoff, Zucker, Farbstoffen und anderen Chemikalien ist die Liste lang (und schädlich). Wenn Kaugummi gekaut wird, wird Luft aufgenommen, was zu Blähungen oder Gasen führt, die den Verdauungsprozess nicht unterstützen. Wer zusätzlich auch noch eine Zigarette raucht, wird sehr wahrscheinlich ständig Magenschmerzen haben.

Sitzen

Leichter gesagt als getan, besonders im Büro. Die Sitzposition fördert die Verdauung nicht, da der Magen zusammengedrückt wird. Das Beste ist, nach dem Mittagessen ein paar Schritte zu machen, einen kleinen Verdauungsspaziergang von ein paar Minuten, bevor wir uns wieder vor den Bildschirm setzten.

Darüber hinaus verringert es das Risiko an Diabetes zu erkranken und hilft die Gesäßmuskeln zu trainieren. Wenn dies nicht möglich ist, sollten zumindest Dehnungsübungen gemacht werden, um die Auswirkungen vom zusammengedrückten Bauch zu begrenzen.

Intensiver Sport

Es ist oben erklärt worden, wenn der Körper verdaut, ist das Anstrengung. Direkt nach dem Essen Sport zu treiben, ist eine zusätzliche Anstrengung, was zu viel ist.

Während der Verdauung lässt der Körper das Blut in den Magen fließen, während es bei sportlicher Betätigung zwingend  notwendig ist, dass sich Blut in Richtung der Muskeln bewegt: Sport und Verdauung sind daher unvereinbar. Wer Sport mit noch vollem Bauch ausübt, muß mit Magenschmerzen und anderen Verdauungsproblemen rechnen.

Ideal vor sportlicher Betätigung ist es, bereits 1 bis 2 Stunden vorher eine leichte, angepasste Mahlzeit zu sich zu nehmen. So kann dann bei der sportlichen Aktivität das opimale Ergebnis erzielt werden.

Zusätzliche Hilfen

Wer ständig Verdauungsstörungen hat, obwohl oben angeführte Punkte umgesetzt werden, sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Vielen Menschen hilft auch die zusätzliche Einnahme von Enzymen und Präbiotika, da diese die Zerlegung der Nahrung im Darm unterstützen.

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