Ätherische Öle für die Haut

Ätherische Öle für die Haut

Nicht nur im Winter ist es wichtig, dass wir unsere Haut pflegen. Wie ätherische Öle für die Haut unterstützend wirken können, erfährst du in diesem Beitrag. Ich habe auch immer das Problem, dass ich trockene Haut habe und das nicht nur im Winter. Welche Hilfen ich dafür gefunden habe, liest du am Ende des Beitrags.

Wie bereits im Beitrag über die Hautpflege im Winter erwähnt, ist es für die Gesundheit der Haut wichtig, sie mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Immerhin ist sie unser größtes Organ und schützt unseren Körper auch vor Eindringlingen wie Bakterien, Viren oder Pilzen. Auf der anderen Seite dient sie auch der Entgiftung. Ätherische Öle können hier sehr hilfreich sein.

Die wichtigsten ätherischen Öle für die Haut

Es gibt einige Öle, die für die Haut sehr empfehlenswert sind. Dabei kommt den Ölen meist der Schutz der Haut zu. Aber auch die Versorgung mit Vitalstoffen kann nützlich sein. Die meisten ätherischen Öle wirken auch als Antioxidantien. Diese bewahren die Hautzellen vor dem Oxidieren („rosten“). Eine genaue Beschreibung, welche Funktionen Antioxidantien im Körper haben, findest du auf Wikipedia.

Ätherische Öle für die Haut und ihre Wirkung

Das ätherische Öl der Myrrhe – hat sich besonders bei spröder und aufgesprungener Haut bewährt. Wenn die Haut einen Mangel an natürlichen Ölen (Sebum) hat, dann kommt es zum Austrocknen und in wieterer Folge zur spröden Haut. Besonders im Winter kommt das häufig vor. Aber auch der regelmäßige Einsatz von Chemikalien (z.B. auch Desinfektionsmittel), die der Haut Feuchtigkeit entziehen, können der Grund sein.

Das ätherische Öl der Immortelle – dieses Öl ist nicht nur der Klassiker unter den Anti-Aging-Ölen, sondern hilft auch bei Dermatitis bzw. Ekzemen.

Haut Ausschlag

Dermatitis ist die Entzündung der oberen Hautschichten. Das führt meist zu roten, juckenden und schmerzenden Hautstellen. Es können auch Blasen entstehen. Dei Gründe dafür können Allergien, Pilzeinfektionen, Austrocknung der Haut oder auch andere medizinische Gründe haben. Diese sollten mit einem Hautarzt besprochen werden.

Auch in einer Antifaltencreme hat Immortelle seine Berechtigung. In diesem Fall ist aber auch die richtige Versorgung von innen und außen mit Kollagen wichtig.

Das ätherische Pfefferminz-Öl – hat sich bei Juckreiz bewährt. Das Öl mindert den Juckreiz und kann so dazu beitragen, dass die Haut zu oft gekratzt und in Folge verletzt wird. Außerdem hat es einen kühlenden Effekt.

Das ätherische Lavendel-Öl – ein Multitalent in der Hautpflege. Es kann auch unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden. Besonders bei kleineren Verbrennungen oder Verletzungen unterstützt es die Wundheilung. Aber es gibt auch Feuchtigkeit. Auch bei Sonnenbrand ist es ein ätherisches Öl der ersten Wahl.

Das ätherische Teebaum-Öl – hilft besonders bei kleineren Rötungen und Ausschlägen. Diese entstehen meist nur kleinflächig und können als Grund eine Allergie oder Chemikalien haben. Manchmal kann auch eine Infektion der Auslöser sein. Teebaumöl hilft auch bei Herpes oder Akne.

Hautbeschwerden und passende Öle

Ätherische Öle bei Akne

Akne – Teebaumöl, Wacholderbeere, Lavendel

Aufgesprungene Haut – Myrrhe

Dehnungsstreifen – Lavendel, Myrrhe, Grapefruit

Fettige Haut – Zitrone, Zypresse, Weihrauch

Schuppenflechte – Immortelle, Thymian, Lavendel, Teebaum

Sonnenbrand – Lavendel, Teebaum, Römische Kamille

Trockene Haut – Geranie, Lavendel

Verbrennungen – Lavendel, Geranie, Teebaum

Anwendung

Grundsätzlich sollten ätherische Öle, ausgenommen Lavendelöl, nicht unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden. Eine passenden Verdünnung kann z.B. so aussehen:

3 bis 5 Tropfen des Öles mit einem Esslöffel fraktioniertem Kokosöl * verdünnen und auf die Haut auftragen bzw. einmassieren.

Die Öle können aber auch in Haarshampoo, Duschgel oder duftfreie Cremes gemischt werden. Dabei muss es nicht nur bei einem Öl bleiben. Natürlich können verschiedene Öle gemischt werden.

Herstellung eines Massageöls

Für die Herstellung eines Massageöls beosrge dir folgende Utensilien:

  • 10 bis 25 Tropfen ätherisches Öl – es kann ein Öl ausgewählt werden, aber auch mehrere in Kombination.

So gehst du dabei vor:

  • Das Basisöl in die Flasche geben
  • Die gewünschte Menge an Tropfen von deinem Lieblingsöl eintröpfeln
  • Die Flasche verschliessen und kräftig schütteln
Ätherische Öle für Massageöl

Das fertige Massgeöl sollte an einem kühlen, dunklen Ort gelagert werden. Es sollte so, je nach Trägeröl, mehrere Monate haltbar sein.

Mit dieser Mischung kannst du dann regelmäßig die betroffenen Stellen einmassieren. Natürlich kannst du auch andere Ölmischungen für eine Ganzkörpermassage so herstellen.

Ätherische Öle für die Haut – mein Tipp

Wie im Beitrag über die Hautpflege im Winter beschrieben, sind es mehrere Faktoren, die unsere Haut schützen. Neben den äthersichen Ölen sollte auch auf die optimale Versorgung von innen geachtet werden.

Wenn alle Schichten der Haut optimal mit Nährstoffen versorgt sind, dann kommt es meist gar nciht zu Problemen an der Hautoberfläche. Neben Kollagen und Vitaminen werden meist die Omega-Fettsäuren übersehen. Diese sind jedoch aus verschiedenen Gründen auch für die Haut wichtig.

Auch wenn ich keine Hautprobleme habe, so mische ich mir immer ätherische Öle in mein Haarshampoo und Duschgel. So habe ich immer vorgesorgt, damit meine Haut feucht und geschmeidig bleibt und auch vor Infektionen under Pilzerkrankungen geschützt ist.

Meine Favoriten dabei sind: Geranium, Lavendel und Rosmarin. Für die gute Laune am Morgen gebe ich auch noch Zitrusöle dazu.

160 Anwendungstipps für ätherische Öle

Aromatherapie 160 Anwendungen

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